FAQ
Häufig gestellte Fragen zum Thema Systembad
- Allgemein
- Kosten & Wirtschaftlichkeit
- Zeit & Ablauf
- Technik & Aufbau
- Einsatzbereiche
- Wartung & Service
- Inspiration & Planung
Ein Future Flex Bathrooms Bad ist ein industriell vorgefertigtes, modulares Systembad für Sanierung und Neubau.
Es verfügt über reversible Oberflächen, die einen zerstörungsfreien Zugang zur Haustechnik ermöglichen. Der Aufbau erfolgt vor Ort.
Ein weiterer Unique Selling Point (USP) ist der zweischalige Aufbau, der die Anforderungen an Statik, Schallschutz und Bauwerksabdichtung vollständig erfüllt. Das CNC gefertigte Bodenelement aus einem speziellen PU mit individuell gefrästem Gefälle bildet die Basis für den weiteren Aufbau. Die gesamte Konstruktion ist datenbasiert und industriell vorgefertigt.
Der schnellste Weg zur Modernisierung mehrerer Bäder in einem Objekt ist der Einsatz eines Systembads von Future Flex Bathrooms.
Es stehen vorkonfektionierte GKV-Bäder zur Verfügung, die bereits in kleinen Losgrößen ab 8 Einheiten kurzfristig realisiert werden können.
Über einen Planungsauftrag ist eine Individualisierung der Oberflächen und Farben möglich. Eine 2 D DWG Grundrissplanung sorgt schnell für eine planerische Sicherheit.
Für Objekte ab 40 Bädern wird ein individueller CAD-3D-Planungsprozess gestartet. Das Ergebnis ist dann ein personalisiertes Bad. Grundlage hierfür sind die Grundrisspläne der Immobilie, idealerweise in digitaler Form.
Die Leistungsmarkmale von Future Flex Bathrooms Systembädern sind:
Effizienz:
Hohe Qualitätsanforderungen an Systemkomponenten und Materialien, High End CNC-Fertigung, geringer Logistikaufwand, schnelle und einfache Wiedersanierung sowie eine sortenreine Rückbaubarkeit von bis zu 90 %.
Ästhetik:
Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten mit zeitloser System-Ausstattung und in unterschiedlichen Oberflächenvarianten.
Innovative Technik:
Reversible Bauweise für einen einfachen Austausch von Oberflächen, unsichtbare dezentrale Warmwasserbereitung, hochbelastbare Befestigungslösungen in konfektionierten HPL-Oberflächen sowie leise und saubere Montage.
Sicherheit:
Hygienische, reinigungsfreundliche Oberflächen, hochwertige Markenkomponenten mit gesicherter Ersatzteilversorgung und geringe Betriebskosten.
Konversibilität:
Ideal für Nutzungsänderungen von Immobilien, z. B. bei der Umwandlung von Büroflächen in Apartments.
Reversibilität:
Der optische Look des Badezimmers kann ohne großen baulichen Aufwand angepasst oder erneuert werden.
Das bedeutet, die Future Flex Bathrooms Systembäder sind prädestiniert für die Konversion, das heißt beispielsweise für die Umwandlung von Büroflächen zu Apartments. Durch die Reversibilität der Systemsichtflächen kann auch der Look bei einer Nutzungsänderung, z.B. vom studentischen Wohnen zu Senior Living, ohne großen Aufwand verändert werden und bedeutet für den Eigentümer eine wesentlich höhere Flexibilität in der langfristigen Nutzung der Immobilie (Multi Use).
Die Kosten für ein systemisches Bad von Future Flex Bathrooms hängen von den Kundenanforderungen, der baulichen Situation, Neubau oder Altbau, einer barrierefreien Ausstattung oder Vorrüstung sowie von Oberflächen und Oberflächendesigns ab.
Ein Grundriss, der Einsatzbereich und eine kurze Projektbeschreibung reichen in der Regel aus, um einen ersten Richtpreis zu benennen.
Dank des digitalen Planungsprozesses und der industriellen Fertigung wird die Bau- und Montagezeit deutlich verkürzt, sodass Einnahmeverluste minimiert werden.
Es hat einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit, da die Immobilie, wenn alle weiteren Bauprozesse ebenfalls optimiert sind, schneller genutzt werden kann und die Einnahmen können früher als normal generiert werden.
Ein Systembad ist nicht nur kosten-, sondern vor allem zeitoptimiert.
Durch die schnelle Montage kann die Bauzeit – je nach Projekt und Rahmenbedingungen – um bis zu 70 % verkürzt werden.
Die erhebliche Zeitersparnis ermöglicht eine frühere Nutzung der Einheiten und kann dadurch zusätzliche Einnahmen für Investoren und Betreiber generieren.
Der Preis eines Future Flex Bathrooms System-Bades wird unter anderem beeinflusst durch die Logistik vor Ort, die Ausstattung, die eingesetzte Technik, Oberflächendesigns und Materialien, statische Anforderungen sowie die dezentrale Warmwasserversorgung.
Ja, durch die geringe Aufbauhöhe des IBS-Bodenelements ist schon bei 50 mm Bodenaufbau (OKFF) eine bodengleiche Dusche möglich.
Im Bestand kommen alle Leistungsmerkmale des Future Flex Bathrooms Systembades optimal zur Geltung: Durch die elementierte Bauweise ist keine Fassadenöffnung notwendig und es muss kein Kran gestellt werden. Die Bauteile lassen sich gegebenenfalls durch das Treppenhaus transportieren, da die Systemkomponenten einen Gewichtsvorteil mit sich bringen und die Gebäudestatik nicht unnötig belasten.
Die Montage kann in Roh- und Feinmontage geteilt werden, damit ist eine optimale Integration in den gesamten Bauprozess möglich. Die Montagezeit bei Roh- und Feinmontage beträgt in Summe ca. 4 Tage. Durch die industrielle Vorfertigung werden Baulärm und große Abfallmengen vermieden.
Am einfachsten beginnt die Kalkulation mit einem persönlichen Termin oder einer Videokonferenz mit allen Beteiligten und Entscheidern, um alle Anforderungen von Anfang an zu erfassen. Danach wird die weitere Vorgehensweise besprochen und auf Wunsch ein Richtpreis erstellt. Anschließend erfolgt die individuelle CAD-3D-Planung, auf deren Basis eine verbindliche Kostenermittlung möglich ist.
Für einen reibungslosen Ablauf empfiehlt es sich das Future Flex Bathrooms System frühestmöglich in den Planungsprozess einzubeziehen, damit vermeidet man zeit- und kostenintensive Änderung, die oftmals zu nicht kalkulierbaren Kosten führen.
Die Liefergeschwindigkeit hängt vom Freigabeprozess durch den Auftraggeber ab. Nach technischer und kaufmännischer Klärung sollte die Freigabe 6-8 Wochen vor dem geplanten Montagebeginn erfolgen.
Die Planung dauert in der Regel ca. 2-3 Wochen, nachdem alle notwendigen Details mit Architektur und Technik geklärt wurden.
Ja, ein Future Flex Bathrooms Systembad kann auch während des laufenden Betriebs installiert werden, ohne größere Beeinträchtigungen für den Betrieb.
Die Vorlaufzeit hängt von den Anforderungen des jeweiligen Objekts ab. Optimal sind 6-8 Wochen vor dem geplanten Montagebeginn.
Der Aufbau eines modularen Bades inklusive Anschlusses an die Haustechnik, Trocknungszeiten usw. dauert in der Regel ca. 4 Tage, inklusive aller Innenarbeiten.
Alle Systemkomponenten werden in den Ausschreibungstexten benannt. Wesentlich für die Auswahl der Materialien ist die Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit.
Die Basis des Bades ist ein speziell gefertigtes Bodenelement mit einem CNC gefrästen Gefälle zum System-Bodenablauf. Das Material ist eine spezielle Rezeptur aus PU, es ist wasserundurchlässig.
Darauf kann entweder ein homogener R10B-Bodenbelag in wannenförmiger Verlegung oder eine Bauwerksabdichtung aufgebracht werden, die anschließend mit einem R10B-Bodenbelag belegt werden kann.
Durch das innovative IBS-Abdichtungssystem sind alle Komponenten optimal für einen langlebigen Betrieb und anschließend dauerelastisch abgedichtet.
Die Gewährleistungsschnittstelle für das Trinkwasser ist der jeweilige Installationsblock für Waschtisch, Dusche und WC. Hier schließt der Installateur den Installationsblock an den Strang an.
Die Elektroinstallation wird vorgerichtet, danach installiert der Elektriker die geplanten Bauteile.
Ja, eine individuelle Anpassung ist möglich, sofern eine Mindeststückzahl von ca. 40 wiederkehrenden Einheiten umgesetzt werden soll.
Das kommt auf die jeweiligen Anforderungen des Objektes an und wird entsprechend den baulichen Anforderungen in der Planung umgesetzt. Sofern das Bodenelement ohne Hohlraum verlegt wird, kann eine Trittschallminderung gemäß EN ISO 10140 um ca. 17db erreicht werden.
Zunächst werden Grundrisse, die Kontaktdaten aller Beteiligten, inklusive der Entscheider, nach Möglichkeit Budgetrahmen, Zeitpläne sowie besondere Anforderungen (z. B. Asbest, bauliche Schäden, Statik) erfasst.
In einer ersten Videokonferenz werden die Details mit Bauherren, Architekten und TGA-Planern besprochen.
In dieser Phase kann ein Angebot für einen ersten zweidimensionalen Grundriss erstellt werden, bei Bedarf erfolgt eine örtliche Begehung. Anschließend wird eine CAD-3D-Entwurfsplanung erstellt, die in der Freigabeplanung endet. Danach werden die Kommissionierungs- und Fertigungsdaten generiert.
Zunächst wird verbindlicher Meterriss bauseitig vorgegeben. Der Bestand für die Einbringung des Bodenelementes sowie des Duschablaufes wird bauseits vorbereitet (z.B. mit Nivelliermasse oder Kernbohrung). Nach Einhaltung der Trocknungszeit beginnt der Systemaufbau mit dem Bodenelement, das mit einem für den jeweiligen Untergrund geeigneten Kleber und zusätzlichen Schrauben fixiert wird.
Anschließend werden die Montageelemente und der Bodenablauf auf den im Bodenelement befindlichen Detailpunkten positioniert und entsprechend den jeweiligen Herstellervorgaben installiert. Dann wird bauseits verrohrt. Nach der TGA-Freigabe erfolgt der Aufbau der Systemwände (CNC gefertigt) inklusive der Deckenkonstruktion.
Im nächsten Schritt wird der Bodenbelag eingebracht (z. B. Belegung mit Hohlkehle/Bauwerksabdichtung) sowie ggf. die geplanten Malerarbeiten durchgeführt.
Die Bohrungen von Steckdosen und Schaltern sind vorgerichtet, die Verkabelung und der elektrotechnische Anschluss erfolgt bauseits durch eine von den Bauherren beauftragte Elektrofachkraft.
Nun erfolgt die Montage der reversiblen IBS-Systemoberflächen mit den dazugehörigen Dichtungskomponenten.
Nach Einbau der Türzarge und der gewindegeführten Feinmontage erfolgt die dauerelastische Versiegelung.
Sie eignen sich im Besonderen für die Bereiche Healthcare, Studentisches Wohnen, Servicedapartments, Nutzungsänderungen z.B. von Bürogebäuden. Weitere Objekttypen können gesondert betrachtet werden.
Ja, das System ist besonders für Sanierungen geeignet, da hier keine Fassaden geöffnet oder Kräne gestellt werden müssen, leicht ist und unzählige Gestaltungsmöglichkeiten hat.
Das System ist datenbasiert und somit praktisch unbegrenzt skalierbar, auch für Großprojekte.
Bei einer normalen Nutzung sind nur die Silikonfugen zu warten, ansonsten entstehen keine Wartungskosten an der Technik.
Die Garantie beträgt 5 Jahre gemäß den Bestimmungen des BGB.
Durch eine Schulung des Facility Managements wird der Betreiber in die Lage versetzt, eventuelle Reparaturen ggfs. selbst zu erledigen.
Aufgrund der vielfältigen Anforderungen in Technik, Hygiene, Ausstattung, Nutzungsform etc. ist der Austausch mit unseren Experten unabdinglich, da das Bad in der Regel der technisch anspruchsvollste Raum ist und so Fehler vermieden werden können.
Eine Besichtigung ist bei KEUCO in Hemer möglich, alternativ nach individueller Absprache.
Die Planung und Umsetzung wird vom Future Flex Bathrooms Team unterstützt.
Bitte kontaktieren Sie:
Lorenz Lohmann
Product Owner Future Flex Bathrooms
KEUCO GmbH & Co. KG
Oesestraße 36
58675 Hemer
Mobil: +49 172 2700757
Email: lorenz.lohmann@keuco.de